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Rødding - die Apfelstadt

Rødding – die Apfelstadt in Salling. 10.000 Apfelbäume bis 2017. Die Ziele sind klar gesteckt – Rødding soll sich mit seinen Äpfeln einen Namen machen. Das mit den Äpfeln in Rødding ist kein neuer Gedanke – die Idee stammt aus der Geschichte. 

Über viele Jahre gab es einen Schlossgarten neben der Burg Spøttrup, der von der Behörde für Schlösser und Kulturbesitz derzeit teilweise wieder angelegt wird. Bei der Parzellierung der Ländereien der Burg Spøttrup Borg in Häuslerstellen im Zuge der Übernahme durch den Staat 1937 wurden die 27 staatlichen Kleinbauern verpflichtet, 27 Parzellen von jeweils ca. 0,5 ha Land gemeinschaftlich mit Apfelbäumen zu bepflanzen. 

Dänemarks bekanntester Apfelforscher, Professor Anton Pedersen von der Landwirtschaftlichen Universität, wurde in Volling unweit von Rødding geboren und ist dort aufgewachsen. Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof von Volling. Anton Pedersens wissenschaftliche Arbeiten bilden die Grundlage für die Wahl der Apfelsorten in Rødding, in enger Zusammenarbeit mit dem Pfropfmeister Boi Jensen aus Holstebro und der Pomologischen Sammlung der ehemaligen Landwirtschaftlichen Universität. Was soll mit all diesen Äpfeln geschehen? Zunächst einmal verändern die vielen schönen Bäume die Landschaft positiv, zur Freude von Mensch und Tier. Die Früchte sollen natürlich von Einheimischen und Besuchern in allen erdenklichen Variationen genossen werden, aber auch als vereinende Kraft für Aktivitäten, künstlerische Ideen und andere Initiativen dienen.

In kulinarischer Hinsicht sind zwei Restaurants der Gegend stark engagiert – der Gasthof Spøttrup Kro und die Ausflugsgaststätte Borgen an der Burg Spøttrup. Viele Bürger beschäftigen sich derzeit in ihrer Freizeit mit dem Pfropfen, Pflanzen und Pflegen von Apfelbäumen der guten alten Sorten. Die Pflanzung dieser Bäume geschieht in enger Zusammenarbeit mit der Skive Kommune, die Flächen zur Verfügung stellt.

Die Nutzung der Früchte erfolgt gemeinschaftlich, wobei auch die örtlichen Einrichtungen für Kinder und Senioren ihren Anteil erhalten. Die Äpfel, die nicht verzehrt werden können, werden in der großen mobilen Mosterei zu Most verarbeitet.

Doch all diese Initiativen geschehen nicht nur aufgrund der Gartenbaubewegung. Es geht in erster Linie darum, Rødding als attraktiven Wohn- und Besuchsort weiterzuentwickeln. Es sollen Anregungen geschaffen werden, selbst die Initiative zu ergreifen und Verantwortung dafür zu übernehmen, die Gegend attraktiver und lebenswerter zu machen. Viele Menschen zieht es „zurück zu den Wurzeln“ – sie möchten sehen und erfahren, wo unsere Lebensmittel herkommen. Der Gedanke „vom Anbau bis auf den Tisch“ war nie stärker als heute. Dazu möchten wir in Rødding mit unserem Apfelprojekt beitragen, das uns in der Zukunft noch viel Freude bereiten wird...

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