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Rybjerg Kirche

Kann eine Kirche sowohl ein Relief einer gebärenden Frau als auch ein Bild des Weihnachtsmannes enthalten? Besuchen Sie die Kirche in Rybjerg und finden Sie es heraus!

Diese eindrucksvolle und historisch bedeutende romanische Quadersteinkirche wurde mit Apsis, Chor und Schiff erbaut. Turm und Vorhaus stammen aus dem Spätmittelalter, und die markante südliche Kapelle wurde 1766 errichtet. Das zugemauerte Südportal zählt zu den prächtigsten des Landes und gilt als von der Domkirche in Viborg inspiriert. Es besteht aus drei Paar freistehenden Säulen mit kunstvoll verzierten Basen und Kapitellen. Das Tympanon zeigt den Schutzheiligen der Kirche, den heiligen Nikolaus von Myra, in Bischofsgewand, sitzend auf einem Klappstuhl mit Drachenköpfen und -füßen.

Das Nordportal besteht aus zwei Paar Halbsäulen und einem glatten Tympanon. Auf dem Kragstein ist ein Relief einer schwangeren Frau zu sehen – ein Symbol für den Mutterschoß der Kirche und die Taufe. Nur ein einziges romanisches Fenster in der Apsis ist erhalten geblieben; die übrigen gingen bei einer größeren Umgestaltung des Mauerwerks im Jahr 1876 verloren.

Im Inneren wird die Kirche durch den erhöhten Apsisbogen geprägt, der nun höher als der Chorbogen ist – eine Anpassung, um Platz für das Renaissance-Altarbild in der Apsis zu schaffen. Auch die große Öffnung zur Grabkapelle des Justizrats Mads Hastrup von Eskjær (1766–1856), die heute als Querarm dient, prägt den Raum.

Der romanische Altar wurde umgebaut und ist durch breite Fugen zwischen den Steinen gekennzeichnet. Das Altarbild stammt aus dem frühen 17. Jahrhundert, die Gemälde sind jedoch jünger. Verschiedene frühere Gemälde des Altarbildes sind in der Kirche ausgestellt. Die Altarleuchter von 1707 tragen die Wappen von Verner Parsberg und Christiane Barbara Rantzau. Die Kanzel stammt aus derselben Zeit wie das Altarbild. Die Kirche zeigt nicht nur romanische Granitkunst von hoher Qualität – das Triumphbogen-Kruzifix aus dem frühen 14. Jahrhundert ist ein herausragendes Beispiel mittelalterlicher Kunstfertigkeit.

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